Eigentlich wollte ich von Westport in Richtung Nelson
weiterfahren, doch das halbwegs gute Wetter am nächsten Tag ließ mich spontan
bis nach Karamea, den nördlichsten Teil der Südinsel weiterfahren.
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| einmalige Landschaft der Westcoast am Morgen |
Karamea, Operara Basin
Ca. 150 km
nördlich von Westport liegt dieses kleine Dörfchen ziemlich abgeschieden vom
Rest der Welt. Heute war ich ein bisschen vorsichtiger und meldete mich zuerst
im Hostel, damit wenigstens jemand Bescheid wusste, bevor ich erneut in den
Dschungel aufbrach.
Weiter im Norden von Karamea führt eine ziemlich holprige
und enge Schotterstraße etwa 20 km in den Dschungel zum Operara Basin. Hier
befinden sich spektakuläre Kalksteinbögen und die gesamte Karstlandschaft ist
vom urtümlichen Regenwald bedeckt. Moosbärte hingen überall von den Bäumen,
Meterhohe Farne und Palmen säumten den Weg, dichte Nebelschwaden hingen über
dem Fluss und nur gedämpftes Licht drang durch die Blätter.
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| Neuseelands Markenzeichen |
Auch hier begann es zu Regnen und so besuchte ich als erstes
die Crazy Paving und die Box Canyon Höhlen. Mit der Taschenlampe ausgerüstet
kann man dies Höhlen auch auf eigene Faust erkunden. Nur sollte man sich vor
den Spinnen in der Höhle in Acht nehmen…
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| Crazy Paving Cave |
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| Box Canyon Cave |
Der weitere Weg führte zum 200 m lange und 37 m hohen
Oparara Arch, der den Oparara River überspannt – einfach nur beindruckend!!
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| der Weg durch den Dschungel,... |
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| ...vorbei an unzähligen kleinen Bächen. |
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| ein kleiner Teil des Oparara Arch |
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| tja, am niedrigsten Teil des Tunnels kommt man fast bis zur Decke ;-) |
Zwar nur 43 m lang und 19 m hoch, aber dennoch beeindruckend
war der Moria Gate Arch. Der Rundweg führte auch am Mirror Tarn, einem kleinen
versteckten Teich vorbei.
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| Mirror Tarn |
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| ein idyllisches Plätzchen in Nirgendwo... |
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| der etwas "kleinere" Moria Gate Arch |
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| Unterhalb des Bogens... |
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| ...sieht man manchmal auch schon Gespenster ;-) |
Der Regen wurde immer mehr und das Licht immer
weniger und fast hatte ich das Gefühl, bei all den Höhlen und wilden Bächen auf
der Strecke den Weg verloren zu haben, doch zum Glück habe ich wieder bis zum
Auto zurück gefunden. Mittlerweile war es schon stockfinster und vom Parkplatz
aus holperte ich wieder auf der vom Regen leicht überfluteten Schotterstraße
zurück zum Hostel – fast wie in Jurassic Park, aber zum Glück ohne Dinos ;-)
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