Donnerstag, 28. Juni 2012

The far north of the south – Teil 2

Der Hostelbesitzer in Motueka gab mir einige sehr gute Tips für den Ausflug in den Abel Tasman National Park und die Golden Bay. Da sehr viel auf dem Programm stand, brach ich schon sehr zeitig in der Früh auf. Die Strecke führte über den extrem kurvenreichen Takaka Hill, vorbei an einigen sehr schönen Aussichtspunkten rund um den Abel Tasman Park. 
 

Ausblick über den Abel Tasman Nationalpark
Dieser Nationalpark ist Neuseelands meistbesuchter Nationalpark und im Sommer kann man die Wanderrouten im Gänsemarsch absolvieren. Er nimmt das nördliche Ende einer Kette von Marmor- und Kalksteinhügeln ein, die im Kahurangi Nationalpark beginnt und von Höhlen und Löchern durchsetzt ist. Traumhafte Strände und Küstenabschnitte laden im Sommer zum Baden und Relaxen ein. Im Winter ist die Natur genauso bezaubernd, jedoch ist kaum etwas los. 



Wainui Falls

Entlang der traumhaften Strände des Abel Tasman Drive war der erste Ausflug des Tages eine Wanderung zu den Wainui Falls, einige sehr schöne Wasserfälle tief im fast märchenhaften Wald des Nationalparks. Auf der Strecke mitten im Nirgendwo traf ich dann auch zufällig auf zwei Österreicher, wie klein doch die Welt ist ;-)... 

Neuseelandfächerschwanz

Wainui Falls

Wainui Forest

Farewell Spit & Golden Bay

Von dort ging es dann weiter ganz in den Westen der Südinsel zum Farewell Spit. Das unwirtliche, offene, außergewöhnliche Farewell Spit ist ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und ein bekanntes Vogelschutzgebiet. Den 35 km langen halbmondförmigen Strand säumen gigantische Dünen, von denen aus man einen weiten Blick über die Golden Bay hat. Da diser nördlichste Teil der Südinsel nur in geführten Touren zugänglich ist, begnügte ich mich "nur" mit dem Aussichtshügel und einem Spaziergang durch dutzende Schafherden zum Fossil Beach.

Farewell Spit

Pukeko


Fossil Beach

Fossil Beach
Fossil Beach

Wharariki Beach

Auf dem abgelegenen und einsamen Strand sieht man mächtige Sanddünen, hoch aufragende Felsspitzen und wenn man Glück hat auch eine Robbenkolonie. Leider war bei mir der Strand leer - jedoch bot sich eine einmalige Abendstimmung, indem die Sonne den ganzen Land in ein goldenes Licht tauchte. Der einzige Nachteil war der extrem starke Wind, wo ich kämpfen musste, um nicht abzuheben! Das führte auf dem Strand zu einem heftigen Sandsturm, sodass ich die Stimmung nur teils genießen konnte...




Cape Farewell

Gleich nebenan liegt das Cape Farewell, der westlichste Punkt Neuseelands.

2 Sekunden bevor es zu Hageln anfing am Cape Farewell...

Eigentlich hatte ich vor, mir ein Hostel in der Nähe von Collingwood zu suchen, doch auf Grund des Winters hatten alle Hostels den ganzen Küstenabschnitt geschlossen und so fuhr ich bei dem einsetzten Schneesturm über den kurvenreichen Takaka Hill zurück nach Motueka - fast wie Weihnachten ;-)




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