Nach einer sehr erholsamen Nacht wurde ich an diesem Morgen
bei strömenden Regen munter. Das erste Mal während dieses Roadtrips regnete es
wirklich intensiv den ganzen Tag.
Punakaiki, Pancake Rocks
In Punakaiki angekommen, wollte ich eigentlich nur eine
kurze Kaffeepause zum aufwärmen machen, doch die Kellnerin hat mich dazu
überredet, trotz des starken Sturmes die Pancake Rocks zu besichtigen.
Durch den
Prozess der Schichtverwitterung, das sogenannte „Stylobedding“, hat der
Dolomite-Point-Kalkstein die Form von dicken Pfannkuchenstapeln angenommen. Bei
Flut strömt das Meer in Aushöhlungen hinein und schießt dann brüllend aus
Spriztlöchern ins Freie.
Gerade bei dem Sturm an diesem Tag konnte man die
Naturgewalten hautnah spüren und wie ausgeliefert der Mensch der Natur
eigentlich ist. Also das perfekte Wetter für diesen Ausflug ;-).
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| im Kampf gegen den Sturm ;-) |
| dafür schmeckte die heiße Schokolade danach umso besser ;-)!! |
Porari River Track, Fox River Cave
Der Porari River Track führte durch eine spektakuläre
Kalksteinschlucht entlang des Porari Flusses mitten durch den dichten
Dschungel. An der nördlichen West Coast herrscht ein eigenes subtropisches
Mikroklima, weshalb es hier meistens wärmer ist, als in den übrigen
Küstenregionen. Für die Wanderung benötigte ich rund 3 Stunden bei heftigen
Regen und Sturmböen. Und frei nach dem Motto – es gibt kein schlechtes Wetter,
nur schlechte Ausrüstung ;-)! Doch wenn man erst einmal nass ist, ist dieses
Wetter die perfekte Bedingung für den Dschungel - überall waren Bäche und Wasserfälle,
das Licht drang nur gedämpft durch das Blätterdach und über den Fluss und den
Hügeln hingen dichte Nebelschwaden, die dem Ort etwas mystisches verliehen.
Der einzige trockene Ort waren die Höhlen, durch die der Weg
führte.
Wieder beim Hostel angekommen, ließ sich die Sonne zum
ersten Mal komplett blicken und tauchte den ganzen Küstenstreifen in eine
goldene Abendstimmung. Der perfekte Ausklang dieses kleinen Abenteuers.


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