Montag, 25. Juni 2012

West Coast –Teil 2

Nach einer sehr erholsamen Nacht wurde ich an diesem Morgen bei strömenden Regen munter. Das erste Mal während dieses Roadtrips regnete es wirklich intensiv den ganzen Tag.

Punakaiki, Pancake Rocks

In Punakaiki angekommen, wollte ich eigentlich nur eine kurze Kaffeepause zum aufwärmen machen, doch die Kellnerin hat mich dazu überredet, trotz des starken Sturmes die Pancake Rocks zu besichtigen. 
Durch den Prozess der Schichtverwitterung, das sogenannte „Stylobedding“, hat der Dolomite-Point-Kalkstein die Form von dicken Pfannkuchenstapeln angenommen. Bei Flut strömt das Meer in Aushöhlungen hinein und schießt dann brüllend aus Spriztlöchern ins Freie. 





Gerade bei dem Sturm an diesem Tag konnte man die Naturgewalten hautnah spüren und wie ausgeliefert der Mensch der Natur eigentlich ist. Also das perfekte Wetter für diesen Ausflug ;-).

im Kampf gegen den Sturm ;-)

dafür schmeckte die heiße Schokolade danach umso besser ;-)!!

Porari River Track, Fox River Cave

Der Porari River Track führte durch eine spektakuläre Kalksteinschlucht entlang des Porari Flusses mitten durch den dichten Dschungel. An der nördlichen West Coast herrscht ein eigenes subtropisches Mikroklima, weshalb es hier meistens wärmer ist, als in den übrigen Küstenregionen. Für die Wanderung benötigte ich rund 3 Stunden bei heftigen Regen und Sturmböen. Und frei nach dem Motto – es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung ;-)! Doch wenn man erst einmal nass ist, ist dieses Wetter die perfekte Bedingung für den Dschungel - überall waren Bäche und Wasserfälle, das Licht drang nur gedämpft durch das Blätterdach und über den Fluss und den Hügeln hingen dichte Nebelschwaden, die dem Ort etwas mystisches verliehen. 




Der einzige trockene Ort waren die Höhlen, durch die der Weg führte.



Wieder beim Hostel angekommen, ließ sich die Sonne zum ersten Mal komplett blicken und tauchte den ganzen Küstenstreifen in eine goldene Abendstimmung. Der perfekte Ausklang dieses kleinen Abenteuers.



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