Die Landschaft im Zentrum der Nordinsel ist von vulkanischer
Aktivität geprägt und erinnert ständig daran, dass der Lavakern unter dem
fruchtbaren Boden an die Oberfläche drängt. Jedoch ist nirgends diese
vulkanische Aktivität faszinierender als im allseits bekannten Touristenziel
Rotorua, wo der Alltag zwischen heißen Quellen, explosiven Geysiren,
blubberndem Schlamm und Schwefelwolken mit unverkennbarem Duft stattfindet.
Rotoura und die Bay auf Plenty sind aber auch heute noch die Zentren der
Tradition und Geschichte der Maori und bieten zahlreiche Gelegenheiten, die
reiche indigene Kultur des Landes kennenzulernen.
Von Rotorua fuhren wir ca. 30 km südlich in den Wai-O-Tapu
Nationalpark, um dem täglich um 10.15 stattfindenden „Naturschauspieles“ eines
Geysirausbruches beizuwohnen. Um diesen Zeitpunkt auch täglich beibehalten zu
können wurde mit etwas „Waschmittel“ nachgeholfen…
Der Park war aber ziemlich beeindruckend, vor allem in der
kalten Jahreszeit. Wegen der niedrigen Temperaturen war der ganze Park in
dichte Nebelschwaden gehüllt, die nach und nach von der Sonne verdrängt wurden
– ein beeindruckendes Naturschauspiel…
Den Nachmittag verbrachten wir bei einem gemütlichen
Spaziergang durch die Stadt…


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